Wettervorhersage

Automatische Stations-Wettervorhersage für Bocholt

Quelle: MeteoGroup

Stationsvorhersage

Wie entsteht die automatische Station-Wettervorhersage?

Um eine präzise, zutreffende Wettervorhersage zu erstellen, reichen die Messdaten einer einzigen Wetterstation keinesfalls aus.

In die unterschiedlichen globalen und lokalen Wettermodelle, die „numerische Wettervorhersage“, fließen die Daten tausender Wetterstationen weltweit, Satellitenbeobachtungen und unzählige Radiosondenaufstiege („Wetterballone“) ein. Die Modelle berechnen 2 bis 4 Mal pro Tag die zukünftige Wetterentwicklung. Aus den numerischen Vorhersagen können erst nach genauer Durchsicht, modellübergreifender Vergleiche, weiterer Aufarbeitung (z. B. mithilfe statistischer Verfahren) und den Erfahrungen von Meteorologen regionale und lokale Wettervorhersagen mit einer hohen Eintreffwahrscheinlichkeit erstellt werden.

Bei einer MOS-Wettervorhersage (Model Output Statistics) handelt es sich um ein spezielles statistisches Verfahren zur lokalen Wettervorhersage. Die Daten der numerischen Vorhersage werden mit den Stationsmesswerten verglichen und somit eine möglichst exakte Prognose für den Stationsstandort erzeugt (es werden dabei multilineare Regressionsgleichungen angewandt). Diese Methode wird auch von der MeteoGroup angewandt (siehe oben).

 

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