Sehr milde erste Oktober-Dekade – auch Kirmes mild?

Die erste Oktober-Dekade zeigte sich in diesem Jahr sehr mild. Mit einer Mitteltemperatur von 15,0 °C lagen die ersten 10 Tage des Monats deutlich über dem langjährigen Mittelwert des Gesamt-Monats (10,9 °C). Auch wenn keine neuen Rekorde registriert wurden, ist dieses erwähnenswert, denn das Mittel der diesjährigen zweiten August-Dekade lag bei 15,1 °C und das Mittel der dritten bei nur 14,6 °C. Nach dem warmen langen Wochenende mit bis zu 23,4 °C sank das Thermometer bislang erst in einer Nacht unter die 10-°C-Marke.

Wie geht die Wetterlage weiter – hält die milde Witterung bis zur Bocholter Kirmes (17.-20.) an? Nach den aktuellen Modellen bleibt der Zustrom milder Luftmassen in der kommenden Woche erhalten, allerdings sind auch wieder Niederschläge mit dabei. Möglicherweise könnte sich zum nächsten Wochenende hin leichter Hochdruckeinfluss durchsetzen. Eines scheint derzeit sicher: Mit Nachtwerten nur wenig über dem Gefrierpunkt wie zur Kirmes 2010 oder gar geringen Frost (-0,6 °C; Samstag, 20.10.2007) muss nicht gerechnet werden.

Hitzewelle im Anmarsch

In der zweiten Wochenhälfte erwarten uns viel Sonnenschein und merklich steigende Temperaturen, die schießlich in einer Hitzewelle münden. Bereits am heutigen Mittwoch (16.) werden wieder um 25 °C und somit ein meteorologischer Sommertag erreicht, am Donnerstag (17.) um 28 °C. Am Freitag (18.) und Samstag (19.) wird es dann wolkenlos oder nur leicht bewölkt und mit 32-33 °C bzw. 34-35 °C hochsommerlich heiß. Nach jetzigen Prognosen bleibt die Gewittergefahr auch am Samstagabend noch gering und erst am Sonntag (20.) sind im Tagesverlauf Schauer und Gewitter zu erwarten. Die Chancen, dass das warme Hochdruckwetter auch in der kommenden Woche erhalten bleibt, sind außerdem zzt. ebenfalls recht gut.

Schauerwetter adé: Der Juli beginnt sommerlich

Vor allem am gestrigen Sonntag (29.), aber auch noch heute (30.), zogen einige Regenschauer mit örtlichen kurzen Gewittern über die Region hinweg und ließen zeitweise nur Temperaturen von 14 °C zu. Damit ist ab morgen – pünktlich zun 1. Juli – Schluss, denn uns erwartet zunehmender Hochdruckeinfluss und damit einhergehend eine Stabilisierung der Wetterlage. Für den Rest der Woche sieht es nach viel Sonnenschein aus, dabei bleibt es trocken und die Temperaturen steigen peu à peu von 20 °C am Dienstag (01.) bis auf 29-30 °C am Freitag (04.). Ab Samstag (05.) sind erste Gewitter möglich. Zumindest meteorologisch gesehen stehen die Chancen sehr gut, dass die etwaige Fußball-Viertelfinalpartie am Freitagabend zu einem ersten „Sommermärchen“ werden könnte…

Pfingsten 2014: Hitzewelle im Anmarsch – Gewittergefahr steigt

Zum Pfingstwochenende erwartet uns aller Voraussicht nach die erste Hitzewelle des Jahres 2014. Nach zahlreichen Regenschauern und derzeit noch kühlen Temperaturen von nur 14 °C setzt sich bereits ab dem morgigen Freitag (06.) sonniges Wetter durch. Dazu erwarten wir erheblich ansteigende Tageshöchstwerte von 24-25 °C.

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Am Samstag (07.) wird es sonnig bleiben und die Temperatur erreicht ein sommerliches Niveau von 29-30 °C. Möglicherweise wird also der erste heiße Tag des Jahres erreicht. Derzeit sieht es so aus, als ob am Pfingstsonntag (08.) eine kleine Störung durchzieht, die Wolken, Gewittergefahr und einen kleinen Dämpfer des Temperaturanstieges bringt (aber noch unsicher!), ehe am Pfingstmontag (09.) Spitzenwerte von über 30 °C möglich sind.

Aber: Je nach Modell schwanken die Tageshöchstwerte für unsere Region zwischen 28 und 35 °C, ähnliches gilt für den Dienstag (10.). Es hilft nur abwarten, aber das Potential für eine hochsommerliche Witterungsperiode ist gegeben – auch ein neuer Temperaturrekord für die 1. Juni-Dekade (33,5 °C, 07.06.1996) scheint nicht ausgeschlossen.

Diese Woche Sommerwetter in Sicht

Die seit Anfang Mai herrschende kühle und unbeständige Witterung neigt sich dem Ende entgegen. Mit zunehmendem Hochdruckeinfluss gewinnt bereits ab Freitag (16.) nach frischen Frühtemperaturen von 3-4 °C die Sonne die Oberhand.

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In den Folgetagen steigen die Temperaturen mit Zufuhr warmer Luftmassen deutlich an – siehe auch die Grafik, die die Temperatur in ca. 1500 m Höhe zeigt. Am Freitag sind Tageshöchstwerte um 20 °C zu erwarten, am Samstag (17.) 22 °C und am Sonntag (18.) 23 bis 24 °C. Zu Beginn der neuen Woche wird es sommerlich warm: Am Montag (19.) sind 25 °C, am Dienstag (20.) 27-28 °C und am Mittwoch (21.) 28-30 °C möglich. Zum Mittwochnachmittag, spätetens am Donnerstag (22.), kommt es wahrscheinlich mit ersten Schauern und Gewittern zu einer Wetteränderung.

Osterwetter 2014: Leicht unbeständig und mäßig warm

Der Wetterfahrplan für die Ostertage 2014 hat sich in den letzten Tagen gefestigt. Ab der kommenden Nacht gelangt unsere Region wieder in den Einflussbereichs eines Tiefdruckgebiets, welches von Island Richtung Nordsee zieht. So frischt der Wind wieder auf und einzelne Regenschauer sind möglich.

Am morgigen Karfreitag (18.) ist es wechselnd bewölkt mit frischem Nordwestwind und weiterhin vereinzelten Regenschauern, dazu ist es mit 12 °C wieder recht kühl. Am Samstag (19.) und Ostersonntag (20.) dominiert ein Sonne-Wolken-Mix, vereinzelte Regenschauer, evtl. auch kurze Gewitter, sind aber nicht auszuschließen. Es geht temperaturmäßig wieder bergauf: Am Samstag sind 16-17 °C, am Sonntag 20-21 °C zu erwarten. Der Montag (21.) wird wahrscheinlich ähnlich wie der Sonntag, allerdings mit erhöhtem Schauerrisiko.

Osterwetter 2014 noch völlig offen

Eine gute Woche vor Ostern (20./21.04.2014) ist die weitere Witterungsentwicklung für unsere Region noch völlig offen. Die Modellläufe driften ab nächste Woche Donnerstag (17.) sehr stark auseinander (siehe Diagramm) – zwischen einer kühlen Nordwestlage mit Schauerwetter und warmem, trockenem Hochdruckwetter mit über 20 °C ist noch alles möglich. Wir halten Sie diesbezüglich weiter auf dem Laufenden.

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Ein kurzer Blick in die Statistik des Osterwetters: Im vergangenen Jahr lag in den Morgenstunden des Ostersonntags (31.03.2013) eine dünne Schneedecke, nach leichtem Frost (-2,6 °C) erreichte das Thermometer am Nachmittag bei bedecktem Himmel nur 4,2 °C. Auch 2012 (Ostersonntag 08.04.2012) herrschte in den Frühstunden noch leichter Frost (-1,4 °C), tagsüber wurde mit Sonnenschein jedoch immerhin die 10-°C-Marke erreicht. Vor drei Jahren war es zu Ostern hingegen sommerlich: Am Karfreitag (22.04.2011) stieg das Thermometer auf 27,9 °C, am Ostersonntag (24.04.2011) bei fast wolkenlosem Himmel noch auf 26,1 °C. Dies zeigt, dass die Schwankungsbreite der möglichen Witterung gerade im Frühjahr enorm ist.

War es das mit dem Winter?

Noch einen halben Monat, dann ist der meteorologische Winter 2013/2014 bereits Geschichte. Auch wenn es im März nochmals sehr kalt werden kann – wir erinnern uns an das Vorjahr, als am 13. März ein Rekordtiefstwert von -8,6 °C verzeichnet wurde – hat dann meteorologisch gesehen bereits der Frühling angefangen.

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Bereits jetzt ist absehbar, dass der Winter 2013/2014 als einer der mildesten seit Beginn der Aufzeichnungen in die Klimastatistik wird. Hinsichtlich der mittleren Temperatur wird der Rekordwert des Winters 2006/2007 von 6,3 °C vermutlich nicht ganz erreicht, doch besonders beeindruckend ist die Tatsache, dass seit November bisher nur 14 Frosttage mit einer tiefsten Temperatur von lediglich -2,3 °C (31. Januar) verzeichnet wurden. Aktuellen Modellrechnungen (siehe oben rechts) zufolge dürfte in den nächsten Wochen kaum noch ein Frosttag hinzukommen – die prognostizierten Temperaturen (in 850 hPa, ca. 1500 m Höhe) der verschiedenen Ensembles liegen weiterhin deutlich über dem langjährigen Mittelwert (rote Linie).

Fast rekordmilde erste Januar-Dekade

Die erste Januar-Dekade 2014 (01.-10.01.) geht als ein äußerst milder Witterungsabschnitt in die Klimastatistik ein: Die mittlere Temperatur der ersten zehn Tage des Jahres 2014 berechnet sich zu 8,3 Grad Celsius (°C), das sind 5,5 Kelvin (K) über dem langjährigen Mittelwert (1981-2010) für den Gesamtmonat Januar (2,8 °C). Ein neuer Rekord wurde jedoch nicht aufgestellt: Die erste Januar-Dekade 2007 brachte es auf 8,5 °C.

Ursache für die sehr milde Witterung war eine kräftige Südwest- oder Westströmung, die atlantische Luftmassen nach Deutschland beförderte. Am mildesten war es am 6. Januar, als das Thermometer auf 13,8 °C stieg. Auch der absolute Temperaturrekord von 14,8 °C (10.05.2005) wurde verfehlt.

Mittlerweile hat sich die Westströmung abgeschwächt, sodass nun kältere Luftmassen aus Nordosten einfließen können. Die Temperaturen erreichen in den kommenden Tagen nur noch Werte um 5 °C, nachts ist leichter Frost möglich. Ein richtiger Wintereinbruch mit Dauerfrost und Schnee ist jedoch weiterhin nicht in Sicht.

Weiße Weihnacht 2013 ausgeschlossen

Es sind zwar noch einige Tage bis zum Fest, doch in der Modellwelt zeichnet sich bereits ein Trend für die Weihnachtstage ab. Mit Abzug des Hochdruckgebiets über Mitteleuropa, welches uns in den vergangenen Tagen zeitweise Nebel, zeitweise aber auch Sonnenschein brachte, nimmt der Atlantik in den nächsten Tagen langsam wieder an Fahrt auf und befördert in der kommenden Woche milde Luft und Regen nach Deutschland.

Derzeit sieht alles danach aus, dass diese Westwetterlage auch über die Festtage Bestand hat und sich möglicherweise sogar intensiviert. Damit erscheinen milde Luft, Regen und Wind derzeit sehr viel wahrscheinlicher als ein Wintereinzug mit Dauerfrost und Schnee.

Kein Winter in Sicht

Nach Durchzug von Sturmtief „Xaver“ am vergangenen Donnerstag (05.) gab es in den späten Abend- und Nachtstunden sowie am Freitag (06.) zwar die ersten Schneeflocken in der Region in Form von leichten Schnee(regen)schauern, doch ansonsten hält sich der Winter bisher noch sehr zurück. In den meist bewölkten Nächten reichte es bislang nur für leichte Luftfröste bis -1,7 °C (25./26.11.).

Da sah es im vergangenen Jahr schon ganz anders aus. In den Frühstunden des 06.12.2012 lag zum ersten Mal eine Schneedecke, in der Nacht auf den 08.12. ging die Temperatur bis auf -7,4 °C in der Stadt und -9 bis -10 °C in freien Lagen zurück. Am 12.12. lagen bis zu 7 cm Schnee in Bocholt.

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Davon können wir derzeit nur träumen, denn derzeit ist kein Winterwetter in Sicht. In der aktuellen Ausgabe des amerikanischen GFS-Modells bewegt sich der prognostizierte Temperaturverlauf in ca. 1500 m Höhe erheblich über dem langjährigen Mittel (rote Linie). Hochdruckwetter mit milder Luft bedeutet um diese Jahreszeit allerdings oft Nebel und Hochnebel, da sich die milde Luft über dem Festland abkühlt und wie ein nasser Sack liegen bleibt – sehr mild wird es also auch nicht. Ab 16./17. nimmt die Unsicherheit zu, doch bis zum Ende der zweiten Monatsdekade fallen nur wenige der insgesamt 20 Prognoseläufe des Ensembles unter das Mittel ab. Winterfreunde müssen also vorerst noch geduldig sein.

Erste November-Dekade sehr verregnet

Die erste November-Dekade (01.-10.) zeigt sich in diesem Jahr äußerst verregnet. Bis heute (11.) Morgen fielen 57,6 Liter Regen pro Quadratmeter (L/m²), das sind bereits 79 % des langjährigen Mittelwerts für den Gesamtmonat (73 L/m²). Kein einziger November-Tag blieb bisher trocken. Doch das wird sich ändern, denn in der kommenden Woche lässt die Regenneigung etwas nach. Gleichzeitig gehen die Temperaturen etwas zurück und erreichen kaum noch zweistellige Höchstwerte. In den Frühstunden sind leichte Bodenfröste möglich.

Kirmeswetter 2013: Etwas Sonne, aber meist trocken

 Zur Bocholter Kirmes, die am morgigen Freitag (18.) beginnt, gestaltet sich das Wetter folgendermaßen: Morgen erwartet uns zuerst Hochnebel. Ob sich die Sonne im Tagesverlauf noch einmal zeigt, bleibt abzuwarten, ist jedoch eher unwahrscheinlich. Es bleibt aber trocken mit Höchstwerten um 15 °C. Am Samstag und Sonntag gibt es voraussichtlich einen Wechsel aus sonnigen Abschnitten und Wolken, dabei besteht die Möglichkeit kurzer Regenschauer. Mit 18 °C am Samstag und bis 20 °C am Sonntag wird es milder als zuletzt. Wind ist am Wochenende kein Thema mehr.

Erster kalter Tag der Saison

Es wird unverkennbar Herbst: Am heutigen Freitag (11.) blieb die Temperatur bei ganztags bedecktem Himmel und nachmittag einsetzendem Regen zum ersten Mal seit dem 6. April unter der 10-°C-Marke, womit meteorologisch ein „kalter Tag“ verzeichnet wurde. Die Tageshöchsttemperatur lag bei 8,7 °C.

Die Aussichten: In den nächsten Tagen tendenziell eher wechselhaft, aber nicht so verregnet wie heute, und kühl. Im Laufe der Woche wieder etwas milder (über 15 °C). Die Tendenz für die Bocholter Kirmes (18.-21.) ist zurzeit durchaus gut; eine genaue Prognose folgt am kommenden Mittwoch/Donnerstag.

Gewitter beendet größte September-Hitze seit 1949

Ein kurzes Gewitter hat heute Nachmittag die größte Hitzwelle in einem September seit 1949 – und wahrscheinlich auch die letzte Hitzewelle dieses Jahres – beendet. Nachdem am gestrigen Donnerstag (05.) bereits bis zu 31,5 °C gemessen wurden, stieg das Thermometer heute bis auf 32,1 °C an und damit auf den höchsten September-Wert seit dem 05.09.1949, als der Bocholter September-Rekord von 32,2 °C registriert wurde (seit Aufzeichungsbeginn im Jahre 1945). Gegen 16.25 Uhr zog ein kurzes mäßiges Gewitter über Bocholt hinweg, das neben stürmischen Böen der Stärke 8 Beaufort 15,4 L/m² in rund 25 min sowie einen Temperatursturz auf 20,3 °C brachte.


In der kommenden Nacht und am morgigen Samstag (07.) sind weitere Gewitter in der Region möglich, da sich jetzt nach und nach kühlere Luft durchsetzt. Am Sonntag (08.) besteht zudem die Möglichkeit größerer Niederschlagsmengen. Die Temperatur steigt am Samstag nur noch auf 23-24 °C an, am Sonntag ist bereits bei 17-18 °C Schluss.

Der Sommer gibt sich noch nicht geschlagen

Obwohl der meteorologische Sommer 2013 schon seit drei Tagen Geschichte und die Sommerbilanz geschrieben ist, kommt das Sommerwetter in den kommenden Tagen noch einmal zurück. Mit Hochdruckgebiet „Hannah“ setzen sich ab dem morgigen Mittwoch (04.) Sonne und sehr warme Luft aus Süden durch – erwartet werden Tageshöchstwerte um 26 °C. Am Donnerstag (05.) und Freitag (06.) wird es sogar noch einmal richtig heiß mit Spitzenwerten von 29 bis 30 °C, evtl. sogar etwas darüber. Nach derzeitigem Stand könnte das Sommerwetter auch am kommenden Wochenende (07./08.) halten.

Steigt das Thermometer wirklich noch auf 30 °C an, wäre das zwar kein neuer Rekord, aber doch überaus bemerkenswert, denn heiße Tage im September sind sehr selten. Neben dem 09.09.2012 (30,3 °C) gab es im Jahre 1999 noch 2 heiße Tage (11. und 13.09.1999), doch danach muss man bis ins Jahr 1973 zurückblättern.

Auftakt einer spätsommerlichen Woche

Zu Beginn der letzten August-Woche liegt die Nordhälfte Deutschlands im Einflussbereich von Skandinavien-Hoch „Fortuna“, das sich im Laufe der Woche auf weite Teile der Bundesrepublik ausdehnt. Auch das Münsterland profitiert von dem Hoch, denn uns erwartet eine schöne Woche mit viel Sonnenschein und nur einzelnen Wolken. Regen ist dabei in den nächsten Tagen nicht mehr zu erwarten. Das Temperaturniveau gestaltet sich jedoch bereits spätsommerlich: Nach Frühtemperaturen zwischen 12 und 14 °C, in freien Lagen bis 10 °C, steigt das Thermometer tagsüber auf 22 bis 24 °C an – mit etwas Glück wird evtl. noch der ein oder andere Sommertag (ab 25 °C) erreicht. Ob das Spätsommerwetter auch am Wochenende (31.08./01.09.) anhält, ist derzeit noch nicht genau absehbar.

Gewitterfront überquert Bocholt

201307-06Eine erste Gewitterfront, die sich in der vergangenen Nacht über Frankreich gebildet hatte, zog heute (27.) gegen Mittag nordöstwärts über Bocholt hinweg. Neben eindrucksvollen Wolkenformationen, einer sogenannten Shelf cloud, fielen innerhalb kurzer Zeit 11,7 Liter Regen pro Quadratmeter. Zusammen mit dem gestrigen, zeitweise gewittrigen Regenschauer (10,2 L/m²) beläuft sich die Gesamtregenmenge auf rund 22 L/m² – die zuletzt markante Trockenheit ist damit vorerst etwas abgemildert.
Mit Durchzug der Kaltfront im Laufe des morgigen Sonntags (28.) sind noch weitere Regenfälle und Gewitter möglich, ehe es zu Beginn der neuen Woche etwas abkühlt. Zum Ende der kommenden Woche und pünktlich zum Start in den August kündigt sich bereits eine neue Hitzewelle an.

Sommerwetter bleibt, Trockenheit kommt

Seit vergangenen Montag (15.) bestimmt eine ausgebreitete Hochdruckzone, bestehend aus den beiden Hochdruckgebieten „Yasmine I“ und „Yasmine II“, das Wetter in Deutschland mit viel Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen um 27/28 °C.

Und dabei bleibt es: Die Prognose für die kommenden Tage verspricht eine Fortsetzung des herrlichen Sommerwetters. Ab Sonntag (21.) dürfte das Thermometer sogar noch etwas ansteigen und die 30-°C-Marke überschreiten. Nach aktuellem Stand ist bis nächste Woche Freitag (26.) keinerlei Wetteränderung in Sicht. Die schlechte Nachricht: Auch flächige Niederschläge sind bis auf Weiteres nicht zu erwarten. Damit wird Trockenheit wieder ein Thema. Bisher weist der Juli nur 3,0 L/m² auf (Mittel 1981-2010 für den Gesamtmonat: 73 L/m²), ausnahmslos alle Monate 2013 sind zu trocken ausgefallen.

Lang ersehnter Frühlingseinzug: 22 °C am Sonntag

201303-03Nachdem die Temperaturen schon in den letzten Tagen kontinuierlich angestiegen sind und mittlerweise jahreszeitenübliches Niveau erreicht haben, erwartet uns am kommenden Sonntag (14.) Frühlingsluft. Allerdings startet der Tag vermutlich eher weniger frühlingshaft, denn in der Nacht auf Sonntag zieht etwas Regen durch, der noch in den Frühstunden andauern kann. Ab dem Mittag sollte sich aber mit Hoch „Notburga“ trockene und warme Luftmassen einfließen und die Sonne zum Vorschein kommen. Im Raum Bocholt sind Höchstwerte von rund 22 °C zu erwarten.

Winterliche Ostern 2013

Am heutigen Karfreitag (29.03.) staunten viele nicht schlecht, als es in den Morgen- und Vormittagsstunden schneite und sich für kurze Zeit eine dünne Schneeschicht von 1 cm ausbildete. In anderen Teilen des Münsterlandes, wie zum Beispiel im nördlichsten Zipfel oder auch in weiten Teilen Niedersachsens sah es heute Morgen noch winterlicher aus – an der privaten Wetterstation Mettingen bildete sich beispielsweise eine 2 cm messende Schneedecke.

Um ähnliche winterliche Ostern zu finden, muss man gar nicht so weit in die Statistik zurückblättern. Vor fünf Jahren kam es am Karfreitag (21.03.2008) ebenfalls zu Schneeschauern. Am Ostersonntag (23.03.2008) wurde ein Tiefstwert von kalten -4,7 °C gemessen, am Ostermontag (24.03.2008) lag in den Frühstunden eine 2 cm messende Schneedecke. Vor zwei Jahren ging es hingegen schon frühsommerlich zu: Am Karfreitag (22.04.2011) erreichte das Thermometer bei strahlendem Sonnenschein einen Spitzenwert von 27,9 °C – allerdings fiel Ostern damals auch auf einen recht späten Termin.

An den Osterfeiertagen 2013 geht es eher spätwinterlich aus vorfrühlingshaft weiter. Zwar erwarten uns keine größeren Schneeüberraschungen, doch ein paar Flocken oder leichte Schneeschauer sind auch in den kommenden Tagen möglich. In den Nächten ist weiterhin leichter Frost zu erwarten. In der kommenden Woche (ab 02.04.) gelangen wir wieder verstärkt in den Hochdruckeinfluss über Nordosteuropa – das heißt es erwarten uns sonnige Tage, allerdings weiterhin auf niedrigem Temperaturniveau (nachts -2 bis -4 °C, tagsüber 6 bis 8 °C).

Vor einem Jahr bereits Frühlingswetter

201203-02Nach dem Kälterekord in der letzten Woche befindet sich Deutschland weiterhin in eisiger Winterluft – vor genau einem Jahr um diese Zeit sah es da schon ganz anders aus: Zum Auftakt der letzten Märzdekade 2012 stellte sich mit Hochdruckgebiet „Harry“ eine stabile Omega-Wetterlage ein. Mit Zufuhr warmer Luftmassen aus Südosten wurde am 22.03.2012 mit einem Tagesmaximum von 20,4 °C der erste warme Tag 2012 verzeichnet, am 23. das damalige März-Maximum von 21,0 °C. Der März 2012 wies insgesamt schon 4 warme Tage auf und war mit einem Monatsmittel von 8,8 °C der mildeste März seit 1991.

Von solchen Temperaturen können wir derzeit nur träumen. Auch in den kommenden Tagen bleibt es kalt, auch wenn sich ab dem morgigen Sonntag (24.) wieder die Sonne zeigen dürfte. In den Nächten erwarten uns Tiefstwerte von -3 bis -5 °C, tagsüber bleibt es mit 2 bis maximal 5 °C frisch. Für die Ostertage und den Monatswechsel deutet sich tendenziell aber eine leichte Erwärmung an.

Frühlingeinbruch: 18,8 °C in Bocholt

201303-01Der Frühling ist in der Region angekommen: Am Mittwoch (06.) wurde an der privaten Wetterstation in der Bocholter Stadt bei strahlendem Sonnenschein ein Tageshöchstwert von unglaublichen 18,8 °C gemessen! Damit wurde haarscharf ein neuer Dekadenrekord für die erste Märzdekade (01.-10.) aufgestellt – der bisherige Rekordwert lag bei 18,7 °C und datiert vom 06.03.1989.

Leider müssen wir uns von dem schönen Frühlingswetter ab morgen wieder verabschieden – kalte Luftmassen werden nochmals zurückkommen. Zu Beginn der kommenden Woche (ab 11.) ist gar ein Wintereinbruch mit Schneefällen und mäßigen Frösten unter -5 °C nicht auszuschließen.

Winter bleibt hartnäckig

Heute: Dichter Nebel in der Region, „Waschküchenwetter“. Temperaturen um 3 °C, nicht mehr wirklich winterlich, so wie in den vergangenen Tagen, aber meilenweit entfernt von frühlingshaften Anklängen. Wir müssen uns vorerst noch in Gelduld üben – mildere Temperaturen oder gar ein verfrühter Frühlingseinzug sind vorerst nicht in Sicht.

In der kommenden Woche (ab 18.02.) setzen sich wieder kältere Luftmassen durch, in den Nächten gibt es wieder leichte Fröste. Tagsüber steigen die Werte auf leichte Plusgrade, doch viel Sonnenschein dürfen wir nach den aktuellen Strömungsmustern, die eher wolkenreiche Luftmassen nach Deutschland befördern werden, nicht erwarten. Auch zeitweilige Schneefälle scheinen im Bereich des Möglichen. Kurzum: Der Winter bleibt hartnäckig. Nach den aktuellen Modellläufen erscheinen zweistellige Plusgrade bis zum Monatsende ausgeschlossen.

Atlantiktiefs beenden Winterwetter – anfangs noch Glatteis möglich

Die seit gut zwei Wochen andauernde winterliche Witterungsperiode, die in Bocholt insgesamt 11 Eistage (Dauerfrosttage) und bis einschließlich heute (26.) 12 Schneedeckentage  brachte, wird ab dem morgigen Sonntag (27.) rasch beendet. Ein Ausläufer von Tiefdruckgebiet „Jolle“ zieht bereits im Laufe der Nacht auf Sonntag heran und bringt milde Luftmassen mit. Im Tagesverlauf kommt es zu Regenfällen, dabei ist vor allem in den Morgen- und Vormittagsstunden aufgrund der oberflächlich gefrorenen Böden Glatteis möglich! Bis zum Nachmittag steigt die Temperatur auf rund 5 °C an und die Gefahr dürfte gebannt sein.

Im Laufe der kommenden Woche erwarten uns viel Regen, frischer Wind und sehr milde Temperaturen: Am Montag (28.) sind 6 °C, am Dienstag (29.) und Mittwoch (30.) gar 12 °C möglich. Evtl. bahnt sich für Mittwoch eine Sturmlage an – für genauere Details ist es derzeit aber noch zu früh.

Heiligabend: Höchstwerte um 12/13 °C

Der Trend, der sich schon vor einer Woche abzeichnete, bestätigt sich. Am kommenden Sonntag (23.) und an Heiligabend (24.) gelangen mit dem Tiefdurckkomplex „Quirina“ sehr milde Luftmassen in den Westen Deutschlands, an beiden Tagen sind Höchstwerte von 12 bis 13 °C möglich. Dazu wird es sehr nass: Vor allem für die Nacht auf Sonntag und den Sonntagvormittag kündigt sich ein Regengebiet an, das 20 bis 30 Liter pro Quadratmeter, evtl. sogar noch mehr, bringen könnte.

An den Weihnachtsfeiertagen (25./26.) geht die Temperatur wieder etwas zurück, doch es bleibt mild. Aktuell sieht es danach aus, dass auch die letzten Tage des Jahres eher mild und nass bleiben. Es könnte evtl. sogar die Möglichkeit einer Sturmtiefentwicklung bestehen. Ein Vordringen kälterer Luftmassen aus Osten scheint vorerst eher wenig wahrscheinlich.

 

Weiße Weihnacht scheint ausgeschlossen

201012-07Zwar dauert es noch neun Tage bis zum Heiligen Abend, doch der Trend für das Weihnachtswetter scheint bereits jetzt im Großen und Ganzen festzustehen. Danach sieht es für ein Weißes Weihnachtsfest – im niederrheinischen Tiefland sowieso eine Ausnahmeerscheinung – sehr schlecht aus: Die milden atlantischen Luftmassen, sie sich seit dem gestrigen Freitag (14.) durchgesetzt und die zweiwöchige Winterperiode beendet haben, bleiben uns aller Voraussicht nach noch einige Zeit erhalten. Zum kommenden Wochenende (22./23.) könnte gar ein neuer Schwall sehr milder Luft einfließen – selbst zweistellige Plusgrade an Heiligabend scheinen derzeit wahrscheinlicher als Frosttemperaturen.

Foto: Weiße Weihnachten 2010.

Freitag: Markante Schneefälle werden erwartet

Am morgigen Freitag (07.12.) erwartet uns ein erster markanter Wintereinbruch. Blieb es nach zwei Frosttagen Ende Oktober im ganzen November recht mild, so hat es in den letzten Tagen mit einigen Flocken und Frost bereits einen ersten Vorgeschmack auf die bevorstehende Jahreszeit gegeben.

Doch morgen wird es aller Voraussicht nach so richtig winterlich: Bereits in den Frühstunden ziehen von Westen her Niederschläge auf, die bis in die tiefsten Lagen als Schnee fallen und bis in den Nachmittag über anhalten. Bis morgen Abend könnten durchaus 5 bis 10 cm Schnee zusammengekommen! Chaotische Straßenverhältnisse scheinen damit vorprogrammiert. In der Nacht auf Samstag (08.12.) geht die Temperatur dann bei Aufklaren auf -5 bis -8 °C, örtlich bis -10 °C, darunter, zurück.

Markante Hitzewelle am kommenden Wochenende

2012_Heissteste_Tage_seit_2000(Aktualisierung) – Der Sommer dreht zum kommenden Wochenende (18./19.08.) noch einmal richtig auf. Am Samstag (18.) sind im Raum Bocholt und Umgebung bei viel Sonnenschein Tageshöchstwerte von 33 bis 34 °C, am Sonntag (19.) gar von heißen 35 bis 36 °C zu erwarten. Die Ursache dieser Hitze ist eine subtropische Luftmasse, die über die iberische Halbinsel und Frankreich direkt nach Deutschland geführt wird. Auch am Montag (20.) bleibt es vermutlich heiß mit Werten knapp über 30 °C, ehe im Laufe der Woche ein allmählicher Temperaturrückgang wahrscheinlich ist.

Damit kommt es passend zum Ende der Sommerferien in NRW zu der markantesten Hitzewelle des Sommers 2012, wobei der kommende Sonntag höchstwahrscheinlich nicht nur als heißester Tag des Jahres, sondern auch als einer der heißesten Tage überhaupt in die Statistik eingehen wird.

Sommerwetter ab Sonntag?

Die bisher oft unbeständige Wetterlage könnte sich zum kommenden Wochenende (21./22.07.) hin nun doch stabilisieren. Nachdem die Unsicherheit der Modelle in den vergangenen Tagen noch sehr groß war und Sommerwetter in weite Ferne gerückt schien, deutet sich momentan ein Sommerintermezzo an, das ab Sonntag (22.) ein paar sonnige, wärmere Tage bringen könnte. Ab Montag (23.) könnte sogar die 25-°C-Marke fallen. Warten wir es ab…

Frühlingswetter mit ersten warmen Tagen

201203-02Passend zum astronomischen (kalendarischen) Frühlingsanfang am 20. März hat sich in den vergangenen Tagen mit Hochdruckgebiet „Harry“ eine stabile Omega-Hochdruckwetterlage eingestellt. In der mit einer östlichen Strömung herangeflossenen warmen Kontinentalluftmasse konnte am heutigen Donnerstag (22.03.) ein erster Höhepunkt verzeichnet werden: Der erste warme Tag 2012 mit einem Tagesmaximum von genau 20,4 °C, gemessen in offizieller Klimahütte in zwei Metern Höhe.

In den nächsten Tagen bleibt es weiterhin frühlingshaft. Am Wochenende erwartet uns viel Sonnenschein, und auch in der kommenden Woche ist vorerst keine Wetteränderung in Sicht. In der zweiten Wochenhälfte könnten die Temperaturen sogar noch etwas ansteigen… Erst zum Monatswechsel könnte die Lage kippen, doch das ist zurzeit noch mit einer großen Unsicherheit behaftet.

Kommende Woche: Frühling wagt ersten Anlauf

Steht der Frühling vor den Durchbruch?!? In der kommenden Woche wagt er auf jeden Fall einen ersten Anlauf. In den nächsten Tagen verbleibt wahrscheinlich noch stärkere Bewölkung in der Region, doch die Tageshöchsttemperaturen erreichen bereits milde 12 bis 14 °C. Ab Mittwoch (14.), spätestens aber Donnerstag (15.), wird sich dann die Sonne durchsetzen und für Frühlingsgefühle sorgen. Dann ist mit Tageshöchsttemperaturen von 15 bis 17 °C, am Freitag möglicherweise (mit etwas Glück) bis 18 °C zu rechnen.

Strenge Frostperiode geht zu Ende: Erste Februar-Dekade 10 Grad kälter als im Mittel

Die erste Februardekade (01.-10.) 2012 brachte in ganz Deutschland große Eiseskälte mit strengem Frost. Überall im Land fallen die ersten 10 Februartage hinsichtlich der mittleren Temperatur um rund 10 Grad kälter aus als im langjährigen Mittel – so auch in Bocholt: Vom 1. bis 10. Februar beträgt der Mittelwert der Lufttemperatur -6,6 °C, das sind 9,8 Grad weniger als im langjährigen Februar-Mittel (3,2 °C). Eine ähnlich kalte Februardekade gab es zuletzt 1956.

2012_Kaelte_Februar

Wie die obige Grafik zeigt, blieb die Lufttemperatur in den letzten 14 Tagen fast durchgehend im Dauerfrostbereich – nur am 8. und 9. Februar stieg das Thermometer für wenige Stunden knapp über den Gefrierpunkt und erreichte dabei maximal 0,6 °C. An 7 Tagen sackte die Quecksilbersäule auf strenge Frosttemperaturen unter -10 °C ab, wobei in der Früh des 4. -13,0 °C (in 5 cm über dem Erdboden -14,8 °C) und in der Früh des 7. -13,8 °C (-15,2 °C) gemessen wurden. Ebenfalls beachtlich: Am 3. lag die Höchsttemperatur bei eisigen -5,7 °C, die Tagesmitteltemperatur bei -9,4 °C.

In der neuen Woche ist mit der Eiseskälte vorerst Schluss: Von Westen her strömt etwas mildere und feuchte Luft heran. Die Temperaturen steigen in den kommenden Tagen tagsüber bis auf 6 °C, nachts bleibt es frostfrei bzw. die Temperatur sinkt nur noch knapp unter den Gefrierpunkt.

Eisiges Winterwetter in Sicht

Nach dem sehr milden und äußerst nassen Dezember und bislang kaum anders verlaufenden Januar haben viele Menschen den Winter 2011/2012 vermutlich schon abgeschrieben und sehnen sich nach mildem Frühlingswetter. Doch zu früh gefreut: Mit Einfluss kontinentaler Kaltluftmassen aus Russland kündigt sich eisiges Winterwetter an.

Dabei startet die neue Woche noch mit Hochnebel, am Montag (30.01.) sind ggf. auch einzelne Schneeflocken möglich, und nur leichtem Frost zwischen -2 und -4 °C. Ab Dienstag (31.) erwartet uns sonniges, klares Winterwetter, doch es bleibt auch tagsüber dank eisigem Ostwinds bei Dauerfrost. In den darauffolgenden Nächten auf Mittwoch (01.02.) und Donnerstag (02.) kühlt es sich auf mäßige Frosttemperaturen zwischen -6 und -10 °C ab. In den Nächten auf Freitag (03.) und Samstag (04.) ist nach aktuellem Stand strenger Frost von -10 bis -12 °C möglich.

Sehr milder Jahreswechsel 2011/2012

Der bevorstehende Jahreswechsel 2011/2012 wird sich aller Voraussicht nach sehr mild verlaufen. Zwar geht die Temperatur in der Nacht auf Silvester (31.) auf vergleichsweise frische +3 °C zurück, doch im Laufe des Tages gelangt von Westen her deutlich mildere Luft in den Westen Deutschlands. Bis Mitternacht wird die Temperatur auf 9 bis 10 °C ansteigen. Dazu erwartet uns zeitweise etwas Regen und ein mäßiger Südwestwind. An Neujahr setzt sich die milde Luft voll durch und Höchstwerte von 12 °C sind zu erwarten. Auch im neuen Jahr erscheint ein richtiger Wintereinbruch vorerst eher unwahrscheinlich.

Die letzten drei Jahreswechsel gestalteten sich vergleichsweise kalt: Vor einem Jahr lagen noch 9 cm Altschnee und bei Temperaturen um +1 °C (um Mitternacht) bildete sich Nebel. Vor zwei Jahren lag die Temperatur bei -1 °C und es lag ein Hauch Schnee, der an Silvester gefallen war. Vor drei Jahren war es schneefrei und es herrschten knackig-kalte -6 °C.

An den Jahreswechsel 2007/2008 werden sich viele noch erinnern, denn damals herrschte äußerst dichter Nebel mit Sichtweisen von teilweise weniger als 50 m! Vor fünf Jahren war es sehr mild: Beim Jahreswechsel 2006/2007 lag die Temperatur bei knapp plus 12 °C und es wehte ein frischer Südwestwind mit starken Böen.

Dieses Jahr keine weiße Weihnacht

201012-11Um es kurz und schmerzlos zu machen: Weiße Weihnachten können wir in diesem Jahr vergessen. Im Laufe der kommenden Woche wird es wieder milder und am Donnerstag (22.) und Freitag (23.) sind zweistellige Höchstwerte wahrscheinlich – dazu erwartet uns zeitweise Regen. Stürmisch wird es aber vorerst nicht mehr. Zu den Feiertagen gehen die Werte zwar wieder etwas zurück, doch nach Frost und Schnee sieht es derzeit überhaupt nicht aus.

201012_GSHVon Winterwetter wie im vergangenen Jahr können wir nur träumen. An Heiligabend 2010 betrug die Schneehöhe in Bocholt exakt 20 cm. Die Einmaligkeit dieses Ereignisses zeigt sich darin, dass noch mehr Schnee hierzulande zuletzt vor über 40 Jahren, im Februar 1969, lag. Der gesamte Dezember 2010 wies übrigens 28 Schneedeckentage und 17 Eistage mit Dauerfrost auf – in diesem „Winter“ haben sich hingegen bisher nur vereinzelt Schneeflocken gezeigt und das Thermometer sank bisher nur einmal (am 11.) ganz knapp unter den Gefrierpunkt (-0,3 °C).

Auch für die letzte Woche des Jahres erscheint Winterwetter derzeit eher unwahrscheinlich… Womöglich wird es erst im neuen Jahr winterlich.

Unwetter in Sicht! Freitag: Orkantief „Joachim“ überquert Deutschland

Die Kartenlage für den kommenden Freitag (16.) ist weiterhin äußerst brisant! Mehr und mehr nimmt die Lage an Gestalt an… Es sieht ganz danach aus, dass ein Orkantief („Joachim“) über den Norden oder die Mitte Deutschlands hinwegziehen wird und dabei auch im Tiefland im Raum Niederrhein/Münsterland schwere Sturmböen von 90 bis 100 km/h (10 Beaufort) bringen könnte. Auch orkanartige Sturmböen um 110 km/h, das heißt Windstärke 11 Beaufort, können zum jetztigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden. Allerdings ist das letzte Wort noch nicht gesprochen: Die exakte Zugbahn, die das Tief letztendlich zurücklegt, entscheidet über die besonders betroffenen Regionen… Am morgigen Donnerstag lässt sich wohl mehr sagen.

Der Deutsche Wetterdienst hat eine erste Vorwarnung zur Unwetterwarnung vor orkanartigen Böen herausgegeben.

Aktualisierung vom 15.12.2011:
Tief „Joachim“ wird im Raum Niederrhein/Münsterland mit großer Wahrscheinlichkeit keine orkanartigen Böen (Windstärke 11 Beaufort) oder Orkanböen (12 Beaufort) bringen – mit der sich nun mehr und mehr herauskristallisierenden, recht südlichen Zugbahn wird das Hauptwindfeld Süddeutschland treffen. Am Nachmittag und Abend sind in Münsterland aber Regen- und Schneeregenschauer mit einzelnen Sturmböen (9 Beaufort) möglich.

Stürmische Woche möglich: Besonders Augenmerk auf Freitag (16.)!

Die kommende Woche könnte wieder stürmisch werden. Nachdem Sturmtief „Friedhelm“ in der Nacht vom letzten Donnerstag (08.) auf Freitag (10.12.) im Raum Bocholt bereits Spitzenböen um 75 Kilometer pro Stunde, das ist Windstärke 9 Beaufort, brachte, kündigen sich für die neue Woche neue Tiefdruckgebiete an.

Am Dienstag (13.) wird ein Sturmtief über die Nordsee Richtung Osten ziehen, für die Region ist erneut das Potential für Sturmböen (8 Beaufort) oder schwere Sturmböen (9 Beaufort) gegeben! Für den Freitag (16.12.) kündigt sich ein weiteres Sturmtief an, das es in sich haben könnte. Möglicherweise besteht sogar Orkangefahr! Noch ist es für konkrete Prognosen aber zu früh. Warten wir es ab, wie sich die Lage in den nächsten Tagen entwickelt. Weitere Infos folgen.

Außerdem erwartet uns viel Regen: Bis zum kommenden Wochenende sind Gesamtsummen von 40 bis 50 L/m² möglich. Damit würde der Dezember seinen langjährigen Mittelwert von 75 L/m² erreichen, denn in der ersten Dezemberdekade sind bereits 30,8 L/m² gefallen.

Aktuelle Wetter- oder Unwetterwarnungen finden Sie übrigens auf den Internetseiten des Deutschen Wetterdienst und der Unwetterzentrale.

Heute vor einem Jahr: Winter. Aktuell: Viel Regen in Sicht

201012-03Genau heute vor einem Jahr konnte mit vier Zentimetern Schneehöhe der erste offizielle Schneedeckentag des Winters 2010/2011 verzeichnet werden. Nur drei Tage später sank das Thermometer bereits bis auf minus 8,8 Grad (03.12.2010)! Es folgte rund sechs Wochen pures Winterwetter mit einer Rekordschneehöhe von 20 cm am Heiligabend…

Solch ein Winterwetter ist vorerst bis auf weiteres nicht in Sicht. Mittelfristig ist Tiefdruckwetter angesagt, der Atlantik nimmt aktuell markant an Fahrt auf und lässt einige Tiefdruckgebiete nach Mitteleuropa ziehen. Zum morgigen meteorologischen Winteranfang erwartet uns viel Regen – auch das kommende Wochenende (03./04.12.) sieht derzeit nass und vor allem sehr windig aus.

Bis Mitte nächster Woche dürften verbreitet 30 bis 50 L/m² fallen und das markante Novemberdefizit etwas aufbessern. In den kommenden Tagen folgt dann der ausführliche Novemberrückblick!

Bocholter Kirmes 2011: Sonniges Hochdruckwetter in Aussicht!

Noch zwei Tage bis Kirmesbeginn! Das Wetter am Kirmeswochenende scheint aktuell bereits zu stehen – der bereits seit dem vergangenen Wochenende erkennbare sonnige Trend hat sich in den letzten Tagen weiter gefestigt.

Nach Abzug des Dauerregens in der kommenden Nacht können wir uns ab dem morgigen Donnerstag (13.) auf viel Sonnenschein freuen – die Hochnebelgefahr bleibt (entgegen der anfänglichen Befürchtungen) gering, da durch das über der Ostsee bzw. später Polen liegende Hochdruckgebiet trockene Luftmassen herangeführt werden. Die Höchstwerte erreichen von Donnerstag bis Montag 13 bis 15 Grad, die Tiefstwerte liegen je nach Lage bei 1 bis 4 Grad. Leichter Bodenfrost ist damit auch in Stadtlage wahrscheinlich – in sehr exponierten Lagen des Umlandes kann zum jetzigen Zeitpunkt auch leichter Luftfrost nicht ganz ausgeschlossen werden! Für Mitte Oktober ist das allerdings vollkommen „normales“ Temperaturniveau. Auch der Montag (17.) sieht wettermäßig noch gut aus, ehe ab Dienstag (18.) der Tiefdruckeinfluss wieder zunehmen dürfte und erste Regenfälle möglich sind.

Im letzten Jahr war die Wetterlage zur Kirmes (15.-18.10.2010) übrigens schlechter – insbesondere zum Auftakt am Freitag vermieste Dauerregen mit insgesamt 12,2 Litern pro Quadratmeter die Stimmung. Mehr Glück hatten wir 2009, als ein freundlicher Mix aus Sonne und Wolken bei Höchsttemperaturen von 12 bis 14 Grad herrschte. Besonders schön war es in den Jahren 2007 und 2006: 2007 (19.-22.10.) herrschte stabiles Hochdruckwetter – der Samstag und Montag waren sehr sonnig bei maximal 11 bis 12 Grad (Tiefstwert Samstagmorgen minus 0,6 Grad!), am Sonntag bildete sich aufgrund der feuchten Luftmasse der berühmt-berüchtigte Hochnebel. 2006 (13.-16.10.) schien am Sonntag und Montag durchweg die Sonne von einem wolkenlosen Himmel bei 16 bis 18 Grad.

Erste Hitzewelle zu Wochenbeginn

201106-01Nachdem bereits am 28. Mai mit 29,8 °C und 4. Juni mit 29,6 °C die 30-°C-Schwelle zum klimatologischen „heißen Tag“ jeweils knapp verfehlt wurde, startet zu Wochenbeginn ein neuer Anlauf: Bereits am Sonntag (26.) erwarten uns 25-26 °C und damit rund zehn Grad mehr als am Vortag. Für Montag (27.) wird ein Tageshöchstwert von 31-32 °C, für Dienstag (28.) gar 33-34 °C prognostiziert.

Doch so schnell wie die Hitzewelle kommt, so schnell wird sie auch wieder vorübergehen: In der Nacht zu Mittwoch (29.) sind kräftige Gewitter möglich, am Mittwoch selber werden nach jetzigem Stand nur noch rund 20 °C erreicht.

Bocholter Stadtfest: Wetter unbeständig

Am morgigen Donnerstag (16.) beginnt das Bocholter Stadtfest. Die Wetteraussichten sind nicht allzu schlecht, könnten aber besser sein. So erwarten uns am Donnerstag bereits ab den Frühstunden Schauer und Gewitter. Der Freitag (17.) bringt dann längere sonnige Abschnitte und das Schauerrisiko bleibt gering, maximale 21 °C. Am Samstag (18.) zieht ein Tief heran und sorgt für auffrischenden Wind; bei Tageshöchsttemperaturen um 18/19 °C bilden sich tagsüber zahlreiche Schauer. Auch am Sonntag bleibt das Schauerrisko nach derzeitigem Stand hoch.

21. April: 1. Sommertag – Sommerwetter bleibt

Heute kann der erste Sommertag 2011 verzeichnet werden. Bei strahlendem Sonnenschein erreichte das Quecksilber am Nachmittag einen Höchstwert von 26,6 °C. In den vergangenen beiden Tagen wurde die 25-°C-Grenze zum Sommertag mit 24,5 °C (19.) bzw. 24,8 °C (20.) leicht verfehlt.

201104-01Und das Gute: Das schöne Sommerwetter bleibt uns über Ostern erhalten! Bis einschließlich Ostersonntag (24.) erreicht die Temperatur Tageshöchstwerte um 26 °C. Ab Ostermontag (25.) könnte möglicherweise etwas kühlere Luft heranfließen und die Temperaturen um ein oder zwei Grad dämpfen, doch ein Wetterumschwung ist bis Monatsende nicht in Sicht.

Dennoch wird der April 2011 wahrscheinlich kein neuer Rekordmonat. Der April 2007, der eine Monatsmitteltemperatur von 13,8 °C aufwies und keinen messbaren Niederschlag (0,0 L/m²!) brachte, ist schwer zu schlagen, denn damals brachte eine Hitzewelle bereits zur Monatsmitte bis zu 29,4 °C (15.04.2007). So heiß wird es in diesem April nicht mehr, weshalb die Monatsmitteltemperatur wahrscheinlich etwas unter dem Rekordwert bleiben wird.

Diese Woche wird sommerlich!

Die ersten Sommertage stehen uns in dieser Woche bevor. Stabiles Hochdruckwetter mit viel Sonnenschein bestimmt derzeit die Großwetterlage in Mitteleuropa und im Laufe der Woche steigt die Temperatur auf sommerliches Niveau. Am heutigen Montag (18.) sind Tageshöchstwerte bis zu 21-22 °C dabei, am morgigen Dienstag (19.) 23-24 °C. Ab Mittwoch (20.) sind um 25 °C möglich, und zum Osterwochenende hin könnten die Werte sogar noch etwas weiter ansteigen.

Verbreitete Niederschläge sind vorerst nicht in Sicht. Nach dem trockenen März, der mit 21,3 L/m² nur ein Drittel der durchschnittlichen Niederschlagshöhe (66 L/m²) brachte, zeigt sich nun auch der April sehr trocken. Seit Monatsbeginn sind nur 13,3 L/m² zusammengekommen – im Durchschnitt fallen im gesamten Monat rund 43 L/m².

Letzter Luftfrost des Winterhalbjahres?

201103-01Heute Früh (29.03.) sank das Thermometer zum 72. Mal in diesem Winterhalbjahr unter den Gefrierpunkt. Es wurde ein Tiefstwert von -0,6 °C gemessen, außerhalb der Stadt gingen die Werte bis auf -3 °C zurück. In dem kommenden Tagen wird es zwar unbeständiger, doch uns erwartet mildere Luft aus Südwesten. Am Freitag (01.04.) sind 18 bis 19, am Samstag durchaus warme 23 bis 24 °C möglich. Damit wird es in der Früh vorerst keine Luftfröste mehr geben – möglicherweise war es an der Station in Bocholt-Stadt bereits der letzte Luftfrost des Winterhalbjahres?

Im April gibt es im langjährigen Mittel (1981-2010) noch etwa zwei Frosttage. Ein Blick in die Statistik der letzten Jahre zeigt aber, dass Nachtfröste im April seltener geworden sind und in den letzten 20 Jahren fast jeder zweite April frostfrei blieb. Es könnte also gut sein, dass reifüberzogene Rasenflächen in der Stadt erst einmal der Vergangenheit angehören. Allerdings gilt dies natürlich nicht für freie Lagen des Bocholter Umlandes – in exponierten Mulden und Senken sind durchaus noch bis Anfang/Mitte Mai leichte Luftfröste möglich.

Vorerst noch keine Frühlingstemperaturen

Seit Monatsbeginn bringt uns stabiles Hochdruckwetter viel Sonnenschein. Trotz der langsam immer höher steigenden Sonne bleiben die Temperaturen noch im Keller. Nach Frühwerten zwischen -2 und -3 °C stieg das Thermometer in den vergangenen Tagen auf Höchstwerte um 7 °C – und dabei wird es auch in den nächsten Tagen bleiben.

Insgesamt setzt sich das schöne Wetter bis Mitte nächster Woche fort, ausgerechnet zu Wochenbeginn/Rosenmontag (7.) scheint nochmals ein Schwall kälterer Luft heranzufließen, sodass auch mäßige Nachtfröste um -5 °C durchaus noch möglich sind.

Der Grund für die kühlen Tage ist die Tatsache, dass der Wind derzeit aus Nordost kommt und damit kalte Luft aus dem Norddeutschland und dem Ostseeraum heranführt. In Kölner Raum stiegen die Temperaturen in den vergangenen Tagen auf Werte um 12 bis 14 °C – dank Föhn vom Bergischen Land und Sauerland. Würde der Wind dagegen aus Südosten kommen, würden die Temperaturen auch im Bocholter Raum locker auf 12 °C ansteigen.

Weiße Weihnachten gesichert!

Zwei Tage noch bis Heiligabend… Und jetzt steht es fest: Weihnachten 2010 wird weiß. Die für heute erwartete Milderung ist – entgegen der Modellrechnungen vom letzten Wochenende – doch nicht so weit nach Norden vorangekommen wie befürchtet. Damit müssen wir eingestehen, dass unsere Vorhersage von vor drei Tagen (siehe unten) zu „pessimistisch“ war.

Während sich in den südlichen Teilen von NRW, etwa südlich des Ruhrgebiets, Plusgrade durchgesetzt haben und die vorhandene Schneedecke in Matsch verwandelten, blieb es in unserer Region bei Dauerfrost. Für den morgigen Donnerstag (23.) sind neue Niederschläge zu erwarten, die bei uns als Schnee fallen werden. Bis zum Heiligabend könnten durchaus größere Neuschneehöhen von 10 bis 20 cm zusammenkommen.

Schnee, Schnee und noch mehr Schnee: Der Winter hat die Region fest im Griff

Schnee, Schnee und nochmals Schnee – purer Winter bestimmt schon seit nun drei Wochen unsere Witterung. Das ist für unsere sonst eher schneearme Region ungewöhnlich – vor allem im Hinblick darauf, dass der kalendarische Winter noch nicht einmal begonnen hat. Zeit, ein wenig in die Statistik zu gehen:

201012-01Seit dem 30. November liegt beinahe ununterbrochen eine Schneedecke – nur zwischen 11. und 13. Dezember war es für drei Tage schneefrei. Bis zum heutigen 4. Adventssonntag (19.) wurden also bereits 17 Schneedeckentage verzeichnet – mehr als im langjährigen Mittel des gesamten Winterhalbjahrs (ca. 12 Tage). Erinnerungen an den letzten Winter werden wach: 2009/2010 brachte 44 Schneedeckentage und damit so viele wie seit 1978/1979 nicht mehr.

Ein weiterer Rekord: Am 5. Dezember sowie am heutigen 19. Dezember wurden Gesamtschneehöhen von 12 cm verzeichnet – so viel wie seit 5 Jahren nicht mehr. Im vergangenen Winter lagen maximal 9 cm (21.12.2009, 11. und 12.10.2010), Anfang Januar 2009 10 cm. Noch mehr Schnee, nämlich 15 cm, gab es zuletzt beim „Münsterlander Schneechaos“ Ende November 2005.

201012-03Besonders weiß ist es derzeit übrigens im zentralen Münsterland: Der Flughafen Münster/Osnabrück bei Greven meldete heute Morgen (7 Uhr) 16 cm Schnee, die Station Rheine-Bentlage 18 cm. In den über 180 m hohen Baumbergen liegen 25 bis 30 cm. Auch der Flughafen Düsseldorf kann mit 19 cm diesmal weit vorne mitspielen.

Die große Frage: Bleibt es bis Weihnachten weiß?

Selbst 5 Tage vorher gestaltet sich eine Prognose noch außerordentlich schwierig. Fest steht, dass sich ab Dienstag/Mittwoch deutlich mildere Atlantikluft ankündigt, die zuerst in den Südwesten Deutschlands gelangt. Inwieweit diese nach Norden vordringt, kann derzeit noch nicht befriedigend beantwortet werden. Tauwetter ist zwar sehr wahrscheinlich, doch in welcher Stärke dies eintreffen wird und ob die vorhandene Schneedecke bis Freitag komplett abschmilzt, ist noch nicht genau zu sagen. Richtiges Bilderbuch-Weihnachten mit Schneefall ist auch dieses Jahr eher unwahrscheinlich.

Januar verabschiedet sich winterlich

Nachdem sich die Witterung in den letzten Wochen eher unbeständig, aber temperaturmäßig auf für Januar normalem Niveau gestaltetete, wird es nun zum Monatsende unter Stabilisierung der Wetterlage mit Hochdruckeinfluss etwas kühler. In den kommenden Tagen erwartet uns wieder leichter Nachtfrost bis -3 °C, tagsüber wird es zeitweise sonnig bei Höchstwerten zwischen 3 und 5 °C.