Es bleibt sonnig und kalt

Der Winter ist auch im sonst recht milden niederrheinischen Tiefland angekommen. Nach drei um -5 °C kalten Nächten wurde heute, Dienstagmorgen (30.12.), an der Wetterstation Bocholt ein Tiefstwert von -6,4 °C gemessen, was nicht nur den kältesten Morgen des aktuellen Winters, sondern auch des gesamten Jahres 2008 bedeutet. Aufgrund des sonnigen Wetters und recht milder Luft in der Höhe stieg das Themometer tagsüber bis auf 1,9 °C an, sodass ein Eistag weit verfehlt wurde.

Das sonnige, aber recht kalte Winterwetter bleibt uns auch in den nächsten Tagen erhalten. Mittwoch Früh (31.12.) sind ebenfalls Tiefstwerte um -6 °C zu erwarten, in der Neujahrsnacht bleibt es mit -4 bis -6 °C ebenfalls kalt. Für den Jahreswechsel 2008/2009 sollte man daher warme Kleidung parat haben. Die ersten Tage des neuen Jahres bleiben kalt, mit Einfluss höhenkalter Luft sind dann auch Eistage (Dauerfrosttage) möglich.

Auch dieses Jahr grüne Weihnacht – markante Abkühlung in Sicht

Auch in diesem Jahr müssen wir uns mit einer „grünen Weihnacht“ zufrieden geben. In den kommenden Tagen setzt sich langsam Hochdruckeinfluss in Deutschland durch, es bleibt wieder trocken. Zwar bestehen im Osten Deutschlands und in den Mittelgebirgen noch Chancen auf weiße Weihnachten, da am Heiligabend ein kleines Tief den Osten streift, das wohl einige Niederschläge bringen wird, die dort als Schnee fallen. Bei uns im Westen bleibt es über die Festtage hingegen trocken und die Temperaturen gehen aufgrund einfließender kalter Luftmassen aus dem Osten langsam wieder zurück. So erwarten wir für Heiligabend noch Tageshöchstwerte um 8 °C. In der Nacht auf den 1. Weihnachtstag bleibt es mit 3 °C frostfrei, am Tage Höchstwerte um 6 °C, bevor in der Nacht auf den 2. Weihnachtstag leichter Frost bevorsteht, am Tage dann Höchstwerte nur wenig über 0 °C. Während es am Heiligabend wohl noch stark bewölkt bleiben wird, bestehen besonders am 2. Weihnachtstag in der eingeflossenen trockenen Kaltluft gute Chancen auf viel Sonnenschein.

Dass sich die Hochdruckwetterlage bis Silvester fortsetzt, ist zurzeit zwar schon recht sicher, doch wie viel Kaltluft nach Westen hin befördert wird, bleibt abzuwarten. Es ist einerseits möglich, dass es zu einer Frostverschärfung kommt, anderseits könnte sich die Lage des Hochs auch so verändern, dass die Kaltluft aus dem Osten den Westen Deutschlands nur noch sehr abgeschwächt erreicht.

Es bleibt weiter mäßig kalt

Zwar ist es zurzeit relativ kalt, aber richtiges Winterwetter haben wir zweifelsfei nicht. Nachts gibt es – wenn überhaupt – nur geringe Nachtfröste, unter -3 °C sank das Thermometer in diesem Winter bisher noch nicht.

So geht es jedoch erst einmal weiter: Es kann sich vorerst weder ein Hoch in Osteuropa, was uns trockenkaltes Winterwetter bescheren würde, noch eine „Westrutsche“ mit Tiefs, die vom Atlantik aus über Europa hinwegziehen und milde Temperaturen bringen würden, einstellen. Ob wir in zwei Wochen von weißen Weihnachten sprechen können, kann bisher noch nicht gesagt werden. Die Chancen stehen hierfür jedoch eher schlecht: Statistisch kann man hier im niederrheinischen Tiefland nur in einem von zehn Jahren mit weißer Weihnacht rechnen.

Erster Wintereinbruch: Schneefälle und Frost zu Wochenbeginn

Der Winter ist eingetroffen. Am vergangenen Wochenende gelang ein erster Schwall arktischer Kaltluft nach NRW, die uns ab Freitagnachmittag (21.) die ersten Schneeschauer des Winters brachte. Am Samstagmorgen (22.) lagen so kurzzeitig bereits 3 bis 4 cm Schnee im Bocholter Umfeld. Am Sonntag (23.) und in der Nacht auf Montag (25.) sorgte dann ein Tief, das von Nordwesten her kommend nach NRW zog, neben einem Luftdruckabfall auf 984,2 Hektopascal (auf NN reduziert) für weitere beträchtliche Schneefälle: Bis Montagmittag fielen insgesamt 13,4 L/m² Niederschlag, die Schneedecke wuchs auf 8 bis 10 cm an. Das ist für unsere Region und für diese Zeit – wir haben schließlich noch Ende November – recht ungewöhnlich, auch wenn es vor drei Jahren („Schneechaos im Münsterland“) noch bedeutend mehr geschneit hat (in Bocholt lagen damals 15 cm, weiter im Münsterland z. T. aber über 30 cm Schnee).

Für die kommende Nacht auf Dienstag, 25., erwartet uns mäßiger Frost mit Werten bis -4 °C, weshalb es örtlich nochmals sehr glatt werden kann.

Regnerisch und windig zu Wochenbeginn

Viel Regen und Wind erwarten uns morgen und zu Wochenbeginn in unserer Region. Im Einflussbereich eines umfangreichen Tiefdruckkomplexes, das sich über der nördlichen Nordsee befindet, gelangen am morgigen Sonntag (09.) und Montag (10.) Regenfronten nach Westdeutschland. Dazu frischt der Wind ab Sonntag deutlich auf und erreicht in Böen Sturmstärke (Windstärke 8). Dazu wird es mild mit Höchstwerten von 12 bis 14 °C, auch nachts gehen die Werte kaum zurück.

Im Laufe der zweiten Wochenhälfte setzt sich von Westen her voraussichtlich leichter Hochdruckeinfluss durch, dazu wird es etwas kühler, aber nachts frostfrei. Eine frühwinterliche Kälteperiode ist vorerst noch nicht in Sicht.

Erster Frost

Heute Morgen konnte der erste leichte Luftfrost registriert werden. Am frühen Morgen gegen 6.45 Uhr wurde in der Klimahütte ein Minimum von -0,6 °C gemessen, in 5 cm über dem Erdboden von -1,7 °C. Dichter Nebel, der sich am Morgen bildete, verhinderte eine weitere Abkühlung in den Morgenstunden.

Von absoluten Rekordwerten sind wir derzeit aber meilenweit entfernt: Ende Oktober 1997 wurde in Bocholt der Rekord-Tiefstwert von -5,9 °C verzeichnet

In dieser Woche deutlich kühler: ab Mittwoch erste Fröste möglich

Bereits am Wochenende (25./26.10.) mussten wir vom milden und oftmals freundlichen Herbstwetter Abschied nehmen. Mit atlantischen Tiefausläufern zog am Sonntagnachmittag und -abend ein Dauerregengebiet durch, das in Bocholt 13,3 L/m² brachte. Dazu frischte der Wind deutlich auf.

In der kommenden Woche fließen mit einer auf Nord drehenden Strömung deutlich kühlere Luftmassen heran. Am heutigen Montag (27.) werden nur noch knapp zweistellige Höchstwerte erreicht. In der Nacht zum morgigen Dienstag (28.) kühlt es dann auf Tiefstwerte von (je nach Lage) 4 bis 2 °C ab. Tagsüber werden bei einem Sonne-Wolken-Mix und geringen Schauerrisiko maximal 9 °C erreicht. In der Nacht zum Mittwoch (29.) und Donnerstag (30.) müssen wir dann mit ersten verbreiteten Boden- und Luftfrösten rechnen: Je nach Lage werden morgendliche Tiefstwerte von 2 bis -2 °C erreicht. Tagsüber wird es zwar recht freundlich mit viel Sonnenschein, die Höchstwerte erreichen aber nur noch 8 °C.

September verabschiedet sich mit viel Regen, Oktober beginnt mit viel Wind

Der bislang in weiten Teilen von Hochdruckwetter bestimmte und daher deutlich zu trockene September kann am heutigen Dienstag (30.09.) seine defizitäre Monatssumme noch einmal stark aufbessern. Im Vorfeld eines Sturmtiefs, das uns dann morgen erwartet, gelangen Regenfronten nach Nordwestdeutschland und bringen auch im Bocholter Raum teils stärkere Regenfälle, wobei bis morgen Vormittag durchaus 20 bis 30 L/m² zusammenkommen können. Am morgigen Mittwoch (01.10.) erwartet uns dann der erste Herbststurm der Saison, dabei werden im Tiefland Sturmböen der Stärke 8 bis 9 erwartet. Da die Bäume noch belaubt sind, besteht die Gefahr von herabbrechenden Ästen.

Ab Donnerstag wieder sonnig

Derzeit schwächelt das wetterbestimmende Hoch etwas und von Osten her kommen am heutigen Dienstagnachmittag und -abend leichte Regenfälle auf. Doch danach stabilisiert sich die Wetterlage über Deutschland wieder und erneut ist viel Sonnenschein zu erwarten.

Ab Donnerstag (25.) wird es wieder sehr sonnig, die Tagestemperaturen steigen auf etwas höhere Werte als zuletzt so zwischen 18 und 20 °C, zum Sonntag hin könnte es sogar noch ein bisschen wärmer werden. Nachts kühlt es je nach Lage auf 8 bis 5 °C ab.

Stabiles Hochdruckwetter bringt voerst ruhiges, aber kühles Herbstwetter

Es scheint, als sei seit dem vergangenen Wochenende (13./14.09.) der Herbst eingekehrt. Das Wochenende brachte viel Sonnenschein, die Tageshöchstwerte erreichten aber nur noch 17,4 °C bzw. 17,9 °C. In der Nacht auf Sonntag kühlte es sich bis auf 6,7 °C ab. Von Montag bis Mittwoch floss etwas feuchtere Luft ein: Tagsüber gab es einen Wechsel aus Sonnenschein und flachen Quellwolken, dazu lagen die Tageswerte bei 16 bis 17 °C, nachts wurde es mit 8 bis 10 °C nicht mehr ganz so frisch.

So geht es auch in den nächsten Tagen weiter: Ab Donnerstag fließt wieder trockenere Luft ein, die uns mehr Sonnenschein tagsüber und kühlere Nächte mit Tiefstwerten um 5 °C bringt, bevor am Wochenende wahrscheinlich wieder feuchtere Luftmassen einfließen, da das wetterbestimmende Hoch Richtung Nordsee zieht. Es bleibt weiterhin kühl, tagsüber sind nur noch Höchstwerte von 16 bis 18 °C drin.

Sommer verabschiedet sich mit heftigem Gewitter

200808-01Der Sommer 2008 verabschiedete sich gestern am späten Abend mit einem heftigem Hagelgewitter. Am Niederrhein bildeten sich ab 22 Uhr innerhalb kurzer Zeit Gewitterzellen, die unter rascher Verstärkung Richtung Nordosten zogen. Dabei wurde Bocholt genau getroffen. Kurz vor 23 Uhr setzte ein heftiges Gewitter ein, das neben stürmischen Böen und heftigem Starkregen auch Hagelschlag bis 2 cm brachte. An der Wetterstation Bocholt fielen zwischen 22.54 und 23.02 Uhr 9,8 L/m² Niederschlag.

Gestriger Dauerregen brachte 14,3 L/m²

Der Dauerregen gestern vom späten Nachmittag bis in die Nacht hinein hat in Bocholt 14,3 L/m² Niederschlag gebracht, wie aus aktuellen Daten der Wetterstation an der Kurfürstenstraße hervorgeht. Örtlich war der Regen schauerartig durchsetzt, sodass lokal noch etwas mehr gefallen sein könnte.

Am heutigen Samstag (23.08.) geht es nass weiter, denn im Laufe des Tages kommen von Westen her Schauer und Gewitter auf. Am morgigen Sonntag (24.) beruhigt sich das Wetter, nach kühlem Start in den Tag mit Tiefstwerten um zehn Grad sind längere sonnige Abschnitte möglich. Im Laufe der kommenden Woche steigen die Temperaturen wieder an, es sind Höchstwerte von 24 bis 25 °C möglich.

Gestern heftige Regenschauer / Zwischenbericht Sommer 2008

Turbulent ging es gestern (14.) in der Region zu: Heftige Regenschauer mit Sturmböen bis Stärke 8, kurzzeitigen Starkregenfällen und kleinkörnigem Hagel zogen über Bocholt hinweg, dabei fielen örtlich Tagesniederschlagssummen über 10 L/m². Der August ist also zurzeit alles andere als hochsommerlich, nachdem es im ersten Monatsdrittel noch einige schöne Tage gab.

Insgesamt steht der Sommer 2008 allerdings besser da, als viele wahrscheinlich denken mögen – so gab es bisher 33 Sommertage und 5 heiße Tage, was beides in etwa den langjährigen Mittelwerten (29 bzw. 6) entspricht. Im Gegensatz zum wahrlich verregneten Sommer 2007, der rund 319 L/m² brachte, ist der Sommer 2008 voll im Durchschnitt, denn mit bisher 172 L/m² (01.06. bis 13.08.) fehlen noch 34 L/m² bis zum langjährigen Mittelwert für die drei Sommermonate. In Bezug auf die Temperatur bewegen wir uns im überdurchschnittlichen Bereich, was wir vor allem dem überaus warmen Junibeginn zu verdanken haben.

Ergiebige Regenfälle in der Nacht: Fast 50 L/m² in Hamminkeln-Dingden

In der Nacht auf Montag (04.) zog eine ausgeprägte Okklusion eines über die Nordsee ziehenden Tiefs durch die Nordhälfte Deutschlands. Besonders große Niederschlagsmengen gab es in NRW, da sich hier vor dem eigentlichen Dauerregengebiet, das in der zweiten Nachthälfte durchzog, einige mit Gewittern durchsetzte Starkregengebiete gebildet hatten. So fielen im Bocholter Raum verbreitet Niederschlagsmengen von 25 bis über 30 L/m². An der Station Bocholt an der Kurfürstenstraße wurden 27,4 L/m² registriert.

Volltreffer: Die Niederschlagsstation Hamminkeln-Dingden verzeichnete eine Regensumme von stolzen 49,0 L/m² bis heute Morgen! Anhand der Radarbilder-Auswertung lässt sich erkennen, dass genau hier das Zentrum des vorlaufenden Starkregengebiets durchgezogen sein muss.

Nach schwülem Wochenende hochsommerlich

Der Juli 2008 verabschiedete sich hochsommerlich. Nachdem bis in die letzte Monatsdekade hinein wechselhaftes Wetter mit kühlen Temperaturen vorherrschte, setzte sich ab dem 24. hochsommerliches Hochdruckwetter durch. An der Wetterstation Bocholt wurden 26,9 °C erreicht, am 25. sogar 29,6 °C. Nach einem schwülwarmen und vielfach gewittrigen Wochenende, das uns in Bocholt aber keine heftigen Gewitter bescherte, stieg das Quecksilber am Montag (28.) auf heiße 31,7 °C, und auch am Donnerstag (31.) wurde mit 32,3 °C nochmals ein heißer Tag verzeichnet.

Damit ist aber vorerst Schluss, denn pünktlich zum Monatswechsel setzen sich wieder kühlere Luftmassen in der Region durch. So steigen die Temperaturen am Wochenende auf angenehme Höchstwerte von 24 bis 25 °C.

Juli zeigt sich bisher von seiner wechselhaften Seite

200807-04Der Sommer 2008 will noch nicht so richtig in Fahrt kommen, und das ausgerechnet zur Ferien- und Urlaubszeit Mitte Juli. Der Monat bringt es derzeit auf eine Monatsmitteltemperatur von 17,4 °C (1.-20.), das ist genau 1,0 K weniger als im langjährigen Mittel. Niederschlagsmäßig ist der bisher abgelaufene Monat mit 77,5 L/m² bereits über dem Mittelwert des Gesamtmonats von 70 L/m². Nur 2 Sommertage (25 °C oder mehr) konnten bisher registriert werden, dafür aber 5 Tage, an denen das Thermometer gänzlich unter der 20-°C-Marke blieb.

Gewittrige Starkregenfälle: In 24 Stunden 36,4 L/m²

 200807-02Sehr nass war es gestern Abend in Bocholt. Eine ausgeprägte Kaltfront brachte heftige und zeitweise gewittrige Regenschauer mit sich, die auch aufgrund relativ niedriger Zuggeschwindigkeit örtlich große Niederschlagsmengen verursachten. So kamen an der privaten Wetterstation in Bocholt allein gestern Abend 32,4 L/m² Niederschlag zusammen. Mit den Regenfällen gestern Morgen kommt man auf eine Tagessumme von 36,4 L/m².

200807-03Damit ist der 10.07.2008 einer der regenreichsten Tage der vergangenen vier Jahre in Bocholt (seit Messbeginn der privaten Station) – nur der 29.07.2005 war mit damals 41,6 L/m² noch etwas regenreicher. Der Juli kommt nun bereits auf eine Monatsniederschlagssumme von 58,1 L/m² – das entspricht bereits 83 % vom langjährigen Mittel des Gesamtmonats.

Heiße 34,4 Grad in Bocholt

200807-01Eine kurze Hitzewelle hatte NRW gestern fest im Griff: Am Mittwoch (02.) stiegen die Temperaturen in Bocholt bei viel Sonnenschein auf einen Tageshöchstwert von 34,4 °C, womit der dritte heiße Tag des Jahres registriert werden konnte (nach dem 02.06. mit 30,6 °C und dem 22.06. mit genau 30,0 °C). Die Kaltfront am Mittwochabend brachte dann mit gewittrigen Regenfällen einen deutlichen Temperaturrückgang.

Nun stellt sich die Wetterlage über Mitteleuropa wieder um: Und so wird es in der nächsten Woche bei wechselnder Bewölkung und Höchstwerten um nur 20 °C immer wieder Regenschauer und Gewitter geben. Doch zunächst erwartet uns erstmal ein freundliches Wochenende, insbesondere am Samstag ist nochmals mit viel Sonnenschein bei maximal 24 °C zu rechnen.

Heute ist Siebenschläfertag

Heute ist Siebenschläfertag – doch ob das heutige Wetter (nach morgendlichen Schauern Wechsel aus sonnigen Abschnitten und Quellwolken) die nächsten sieben Wochen anhält? Diese Bauernregel darf man nicht ganz so genau nehmen, vor allem angesichts der ungenauen überlieferten Entstehungszeit in Verbindung mit der gregorianischen Kalenderreform von 1582 ist der ursprüngliche Bezugstag wohl um eine Tage nach hinten gerutscht. Dennoch könnte die vorherrschende Witterung im Zeitraum Ende Juni/Anfang Juli ein Indix für den weiteren Verlauf des Sommers sein, denn die Konstellation der Druckgebilde dieses Zeitraum bleibt oft längere Zeit bestehen.

Erster heißer Tag / Bocholt blieb von Unwettern verschont

Der erste heiße Tag des Jahres konnte am vergangenen Montag (02.06.) an der Wetterstation in Bocholt registriert werden. Die Temperatur stieg nach einem morgendlichen Tiefstwert von 16,5 °C (außerhalb der Stadt war es mit 16 bis 14 °C etwas kühler) auf einen Höchstwert von 30,6 °C.

Am Montagabend und in der Nacht auf Dienstag (03.) bildeten sich heftige Gewitter auf der linksrheinischen Niederrhein-Seite. So gab es örtlich wieder heftige Regengüsse und Hagel, an manchen Messstationen auf deutscher und niederländischer Seite wurden 30 bis über 50 L/m² gemessen. Östlich des Rheins blieb es dagegen weitgehend trocken, nur Ausläufer der Gewitter brachten hier leichte Niederschläge (Bocholt: 0,3 L/m²). Dafür konnte man am Nachthimmel Richtung Südwesten durchweg Wetterleuchten beobachten, teilweise auch entfernten Donner vernehmen.

Sommerliche Schwüle

In den kommenden Tagen und am Wochenende wird feucht-warme Mittelmeerluft nach Westdeutschland herangeführt und bringt zwar etwas wärmere Temperaturen, aber auch sehr hohe Luftfeuchtigkeiten, die als schwül empfunden werden. Im Tagesverlauf bilden sich daher verbreitet Quellwolken, die örtlich Schauer und Gewitter bringen können. Welche Orte im Einzelnen getroffen werden, lässt sich jedoch nicht vorhersagen.

Sonniges Wetter in den kommenden Tagen

Auch in den kommenden Tagen bleibt uns sonniges Hochdruckwetter mit nur einzelnen Quellwolken erhalten. Die Tagestemperaturen steigen noch etwas weiter an und erreichen am Freitag (23.) maximal 23 °C, am Samstag (24.) 24 °C. Morgens ist es mit Tiefstwerten von 12 bis 10 °C nicht mehr ganz so frisch wie in den vergangenen Tagen, als es noch auf Werte um 5 °C abkühlte.

Ab Sonntag (25.) wird es voraussichtlich unbeständiger, denn mit einem Tiefausläufer und zahlreichen Wolken steigt die Schauer- und Gewitterwahrscheinlichkeit deutlich an, die Temperaturen gehen auf Werte um 20 °C zurück. Inwieweit es bei uns in Bocholt aber zu Regenfällen kommt, bleibt abzuwarten. In der kommenden Woche deutet sich jedoch wieder ein deutlicher Temperaturanstieg an.

Sommerliches Pfingstwochenende steht uns bevor – nächste Woche Fortdauer

Ein sommerliches Pfingstwochenende steht uns bevor! Hoch „Marco“ bleibt auch weiterhin relativ stabil und beschert uns viel Sonnenschein bei meist wolkenlosem Himmel. Am heutigen Samstag (10.05.) werden Spitzentemperaturen von 28 °C erwartet. Auch am Sonntag und Montag bleibt es Tageshöchstwerten von rund 27 °C sommerlich warm. Auch am Dienstag und im weiteren Verlauf der kommenden Woche bleibt es nach aktuellen Daten sonnig und mit 25 bis 26 °C sommerlich warm, allerdings könnten sich dann vermehrt Quellwolken bilden, die aber noch harmlos bleiben.

Ob zum nächsten Wochenende hin mit örtlichen Gewittern gerechnet werden muss, kann derzeit noch nicht beantwortet werden. Genießen wir also erstmal das schöne Wetter!

Erster Sommertag 2008 / bis Sonntag sommerlich

Hochdruckgebiet „Marco“ bestimmt die Großwetterlage in Deutschland und bleibt uns auch noch eine Weile erhalten. Nachdem die Temperaturen seit Samstag von Tag zu Tag kontinuierlich angestiegen sind, wurde am heutigen Mittwoch, 7. Mai, mit einem Tageshöchstwert von 25,4 °C der erste Sommertag 2008 verzeichnet.

Auch in den nächsten Tagen werden wir von der Sonne verwöhnt werden. Am Donnerstag und Freitag wird es 26 bis 27 °C warm, am Samstag 28 °C. Auch Pfingstsonntag bleibt es sonnig bei 27 °C. Ob es dann zu Beginn der nächsten Woche leicht unbeständiger wird, kann aktuell noch nicht gesagt werden.

Frühlingshaftes Wochenende – diese Woche frühsommerlich

Das Hochdruckgebiet „Marco“ hat sich über Mitteleuropa durchgesetzt. So gab es, nachdem der Wonnemonat wechselhaft gestartet war, am ersten Maiwochenende (03./04.05.) wieder beständiges Wetter mit viel Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen. Am Samstag (03.), als der diesjährige Bocholter Citylauf stattfand, wurden an der privaten Wetterstation maximal 20,7 °C gemessen, am Sonntag (04.) 21,7 °C.

Auch in der bevorstehenden Woche bleibt uns Hoch „Marco“ und damit die freundliche Witterung erhalten. Am Montag (05.) erwarten uns viel Sonnenschein und maximal 22/23 °C. Am Dienstag (06.) werden im Tagesverlauf mit einer schwachen Störung einige Wolken durchziehen, die die Sonnenschein aber wohl kaum trüben, dazu wird es maximal 23/24 °C warm. Ab Mittwoch können wir wieder mit viel Sonnenschein von einem meist wolkenlosen oder gering bewölkten Himmel rechnen, dazu steigen die Temperaturen auf frühsommerliche Höchstwerte von rund 25 Grad. Innerhalb der Stadt bleiben auch die Tiefstwerte im zweistelligen Bereich, außerhalb kühlt es sich bis zum Morgen auf 10 bis 7 °C ab. Das sonnige Hochdruckwetter bleibt uns wahrscheinlich bis einschließlich Sonntag (11.) erhalten.

Erster warmer Tag 2008 – „Bocholt blüht“ mit viel Sonnenschein

Am vergangenen Mittwoch, 23. April, wurde zum ersten Mal in diesem Jahr bei viel Sonnenschein am Nachmittag mit einem Tageshöchstwert von gleich 21,1 °C die 20-°C-Marke geknackt. Zwischenhoch „Kanan“, das zurzeit bereits über der Ostsee liegt, brachte uns gestern nämlich in den Einflussbereich wärmerer kontinentaler Luftmassen.

Auch am Wochenende deutet sich dank eines weiteren Zwischenhochs namens „Lars“ nochmal freundliches und warmes Frühlingswetter an. Am Samstag (26.) wird es bei einem Mix aus Sonnenschein und Wolken bis 21 °C warm, am Sonntag (27.) sind bei sonnigem Wetter sogar bis 23 °C im Raum Bocholt möglich. Allerdings könnte es zum späten Sonntagnachmittag erste Regenschauer und Gewitter geben, doch das ist zurzeit noch unsicher. So könnte der im Rahmen der Aktion „Bocholt blüht“ verkaufsoffene Sonntag wettertechnisch perfekt werden.

Vor einem Jahr frühsommerliches Wetter bis fast 30 Grad

Der Frühling will noch nicht richtig in Fahrt kommen. Die letzte Woche (07.-12.04.) war zwar oftmals freundlich mit viel Sonnenschein, doch temperaturmäßig nur Mittelmaß. Nach oftmaligen Frühwerten um oder knapp über den Gefrierpunkt und leichten Bodenfrösten wurden tagsüber Werte von 11 bis 13 °C erreicht, lediglich am Samstag (12.) wurde es mit maximal 14,4 °C ein Stückchen milder.

Angesichts dieser relativ kühlen Temperaturen kann man nur neidisch auf den traumhaften April 2007 zurückblicken: genau vor einem Jahr um diese Zeit brachte Hoch „Peggy“ – der Name wird dem einen oder anderen bestimmt noch in Erinnerung sein – Sonnenschein pur und sommerliche Temperaturen: Am 12.04.2007 maximal 21,7 °C, am 13. 24,4 °C, am 14. 28,2 °C (frühester Eintrittstermin für einen Sommertag überhaupt!), am 15. 29,4 °C und am 16. 28,1 °C. Nach einer etwas kühleren Periode vom 18. bis zum 21. April setzte sich damals ab dem 22. wieder subtropische Luft durch – vom 25. bis zum 28. herrschten wieder Temperaturen von 28 bis 29 °C. Das verfrühte Sommerwetter setzte sich damals bis zum 5. Mai fort.

So ist der fast komplett von beständigem Hochdruckwetter dominierte April 2007 längst in die klimatologischen Geschichtsbücher eingegangen: Mit einer Monatsmitteltemperatur von 13,8 °C (plus 4,9 K), 8 Sommertagen und keinem messbaren Niederschlag war er der wärmste und trockenste April seit Beginn jeglicher Aufzeichnungen.

Es wird wieder wechselhafter und kühler

Schlechte Nachrichten für alle Frühlingsanbeter: Nach einem milden Wochenende mit Werten bis knapp 16 °C wird es in den kommenden Tagen wieder unbeständiger und kühler. Am Mittwoch (02.04.) und Donnerstag (03.04.) wird es stark bewölkt sein und vereinzelt ein paar Tropfen geben, viel Niederschlag ist nicht zu erwarten, dazu nur knapp zweistellige Höchstwerte (11 °C). Am Freitag (04.04.) wird es voraussichtlich kurzzeitig etwas freundlicher bei 14 °C, bevor es am kommenden Wochenende (05./06.04.) nach jetzigem Stand sehr ungemütlich wird mit vielen Wolken, einzelnen Regen- und Schneeregenschauern bei nur noch 6 bis 8 °C tagsüber. Nachts sind leichte Fröste möglich.

Zum Monatsende kurzzeitig frühlingshaft

Es wird zum Monatsende März/Monatsanfang April zwar wieder wärmer als in den vergangenen Tagen, doch ein richtiger und nachhaltiger Frühlingseinbruch mit ersten warmen Temperaturen um 20 °C ist noch nicht zu erkennen. Am Sonntag (30.03.) wird es anfangs noch freundlich sein, später verdichten sich die Wolken und abends ist Regen möglich, viel wird es aber nicht werden, Höchstwerte um 15 °C. Am Montag (31.03.) und Dienstag (01.04.) erwarten wir einen Mix aus Sonnenschein und Wolken – die Temperaturen könnten auf 15 bis 16 °C steigen, und es bleibt trocken. Zur Wochenmitte hin wird es wieder wechselhafter und kühler mit nur noch knapp zweistelligen Höchstwerten. Nachtfröste sind allerdings vorerst nicht in Sicht. Ein nachhaltiger Frühlingseinbruch ist jedoch auch nicht auszumachen.

Man erinnere sich an den April 2007: Damals setzte sich Ende März beständiges Hochdruckwetter durch, das den ganzen April über andauerte. Mitte April stiegen die Werte erstmals über 25 °C, fast sogar 30 °C an. Es fiel bis Anfang Mai kein messbarer Niederschlag, wodurch die Landwirtschaft damals über Trockenheit klagte. In diesem Jahr sieht es komplett anders aus, denn nach einem regenreichen Winter und recht nassen März sind die Böden mit Feuchtigkeit gesättigt, weshalb sich andere Probleme ergeben.

Ostern: Winterlich kalt statt frühlingshaft warm

Tief „Melli“ bringt Deutschland in diesem Jahr winterlich kalte Ostern. Mit einer nördlichen Strömung gelangten kalte polare Luftmassen nach Mitteleuropa, die verbreitet Schneefälle und frostige Temperaturen verursachten. So gab es am Karfreitagnachmittag (21.03.2008) in unserer Region anfangs Graupel- und Schneeregenschauer, die zum Abend hin in Verbindung mit auf 1,4 °C fallenden Temperaturen in Schneeschauer übergingen und für kurze Zeit einen tiefwinterlichen Eindruck brachten. Zudem wurde ein neuer Luftdrucktiefststand verzeichnet: Bei 977,7 Hektopascal lag das Barometer am Karfreitagabend gegen 17.30 Uhr – so niedrig wie seit mindestens vier Jahren nicht mehr.

In der Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag bekamen wir nochmals kalte Wintertemperaturen zu spüren. Bei aufklarendem Himmel sank das Thermometer bis auf -4,7 °C ab, in 5 cm Höhe über dem Erdboden bis auf -5,9 °C. Tagsüber wurden maximal 5,9 °C erreicht. Zum Vergleich: Letztes Jahr am Ostersonntag (08.04.2007) gab es Höchstwerte um 16 °C.

Am Ostermontag (24.) und am Dienstag (25.) danach gab es weitere mitunter kräftige Schnee- und Graupelschauer. So bildete sich immer wieder für kurze Zeit eine weiße Schneeschicht aus, die am Ostermontagmorgen bei frostigen Temperaturen 2 cm Höhe erreichte.

Luftdruck-Rekord seit 45 Jahren

200802-01Hoch „Friedrich“ brachte uns am 16. Februar einen neuen Luftdruckrekord. Zur Mittagszeit wurde ein Maximum von 1047,3 Hektopascal (zur Vergleichbarkeit reduziert auf Meereshöhe) am elektronischen Präzisionsbarometer der Wetterstation Bocholt erreicht. Nach Aufzeichnungen des niederländischen Wetterdienstes KNMI wurden damit die höchsten Luftdrücke seit Weihnachten 1962 erreicht. Damals, am 23.12.1962, lag der Luftdruck in unserer Region bei rund 1048 Hektopascal und damit noch ein bisschen höher.

Sensationell: Milde 15,9 °C am 11. Februar!

Bei strahlendem Sonnenschein von einem durchweg wolkenlosen oder fast wolkenlosen Himmel wurden heute, am 11. Februar, nach einem recht kühlen Start in den Tag mit -0,4 °C bis zu 15,9 °C erreicht! Zwar wurden keine absoluten Rekordwerte in der über 60 Jahre langen Bocholter Klimareihe geknackt, doch strahlender Sonnenschein in Verbindung mit solch hohen Temperaturen um diese Zeit wurde in den letzten Jahren nicht beobachtet.

Vorfrühlingshaftes Wochenende

Willkommen in Vorfrühling! Der Februar 2008 startet durch. Hochdruckgebiet „David“ liegt derzeit übr Mitteleuropa und versorgt uns mit reichlich Sonnenschein von früh bis spät und bereits (vor-?)frühlingshaften Temperaturen. Am Freitag (08.) stieg das Thermometer bereits bis auf 12,9 °C an, am heutigen Samstag (09.) wurden nach einem kaltem Start in den Tag (Minimum genau 0,0 °C) sensationelle 14,3 °C erreicht. Dazu war die Luft sehr trocken, am Nachmittag lag die relative Luftfeuchte zeitweise bei nur 23 %. Von den absoluten Rekordwerten für Anfang Februar sind wir jedoch noch ein bisschen entfernt – hierzu müsste ein Wert von 16,5 °C überschritten werden.

Hohe Wasserstände nach längeren Regenfällen

Nach längeren Regenfällen vom 18. bis zum 21. Januar sind die Flüsse und Bäche in der Region gut gefüllt. In den vergangenen vier Tagen fielen gut verteilt insgesamt rund 56 Liter Niederschlag pro Quadratmeter (L/m²): Am 18. 7,8 L/m², am 19. 17,2 L/m², am 20. 11,8 L/m² und am 21. nochmals 18,7 L/m².

Die Bocholter Aa hatte am 22. einen recht hohen Wasserstand bei starker Strömung, wie auf den unteren Bildern zu sehen ist. Die Böden in der Region sind außerdem – ähnlich wie im Vorjahr – mit Feuchtigkeit gesättigt.

Rückblick Jahr 2007: Gemeinsam mit 2006 das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen in Bocholt

Das Jahr 2007 ist vorbei und die Wetterstatistiken und -rückblicke sind erstellt worden und nun online. Rückblickend auf die vergangenen Klimawerte muss festgestellt werden, dass das Jahr 2007 mit einer Jahresmitteltemperatur von 11,5 °C (identisch mit 2006) das wärmste und mit einer Jahresniederschlagssumme von 986,3 L/m² eines der nassesten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in Bocholt im Jahre 1945 war.

>>> zum ausführlichen Jahresrückblick 2007

>>> zur Witterungsübersicht 2007